Die Kipperkarten wurden nach dem Kartenmacher Fr. Kipper benannt, der dieses Deck im Jahre 1872 erstmals veröffentlichte. Im Ursprung gehen die Kipper-Karten jedoch wahrscheinlich auf viel ältere Kartendecks zurück, die bereits ab dem 14. Jahrhundert ihre Verbreitung fanden. Das Kartendeck besteht aus 36 Karten, die von 1-36 durchnummeriert sind. Jede Karte trägt neben der Nummer auch einen Titel. Die Kipperkarten zeigen alltägliche Situationen oder auch Darstellungen und Benennungen von Personen, die jeder aus seinem täglichen Leben und aus seiner Erfahrung kennt. So findet sich eine Karte mit dem Titel "Erwartung" oder auch die "Reise". Es gibt einen "Guten Ausgang in der Liebe" und auch einen "Todesfall" . Das Spektrum der 36 Karten deckt somit den Großteil des "normalen Lebens" ab und dient auf dieser Basis zur Entschlüsselung der herkömmlichen Lebensgeschehnisse, der Situationen und Ereignisse, die auf die fragestellende Person in nächster Zeit zukommen.